Deutsch Ungarische Gesellschaft

in der Bundesrepublik Deutschland e.V.

Seit 28 Jahren im Einsatz für die deutsch-ungarische Freundschaft!


Sehr geehrte Damen und Herren,

die gemeinnützige, überparteiliche Deutsch-Ungarische Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e. V. ist im Jahr 1994 gegründet worden und fördert seitdem den Aufbau von freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet. 

In dieser Zeit konnten wir eine Vielzahl von Veran­stal­tungen durchführen und so zur freund­schaft­lichen Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen beiden Länder beitragen.

Wir sind bundesweit tätig und mit unserer Geschäftsstelle in der Hauptstadt Berlin präsent.

Der DUG gehören mehr als 400 unmittelbare Mitglieder aus Deutschland, Ungarn, Österreich und der Schweiz an, darunter zahlreiche Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

2001 hat die DUG die zusätzliche Aufgabe übernommen, als Dachverband für regionale und fachlich orientierte deutsch-ungarische Gesellschaften zu wirken.

Interessieren auch Sie sich für Ungarn und möchten ein Zeichen für die deutsch-ungarische Freundschaft setzen? Dann melden Sie sich bitte bei uns!

Unterschrift Präsident DUG Dr. Gerhard Papke

       Dr. Gerhard Papke


Aktuelles

TV Interview

Gerhard Papke im Gespräch mit Silke Schröder zur deutschen Innenpolitik und zum Thema »Was wir von Ungarn lernen können« auf TV Berlin.

Schauen Sie gern rein.



Freundschaftliche Verbindungen mit Tradition und Herzblut 

300 Jahre Stift-Fuldaer »Stifoller« in Südungarn

Lange Jahre werden die Verbindungen zwischen dem Fuldaer Land und der Baranya in Südungarn gepflegt. Über die Hintergründe und das Stilfoller Fest anlässlich der 300-jährigen Ansiedlung deutscher Auswanderer in Nimmesch/Himesháza ein Bericht von Berthold Jost.

Mitglieder der deutschen Selbstverwaltung und des Stilfoller Freundeskreises am Denkmal Ulmer Schachtel/Heldenplatz in Nimmesch/Himesháza

Rund 100 Gäste aus Rasdorf und dem Landkreis Fulda machten sich am ersten Septemberwochenende auf den Weg in die ungarische Partnergemeinde Nimmesch (Himesháza), um ein 300-jähriges Jubiläum zu feiern.

Zu den Hintergründen: Im Jahr 1983 begann eine neue Epoche zwischen den Stifollern in der Baranya in Südungarn und der Heimat ihrer Vorfahren im Fuldaer Land, in Rhön und Vogelsberg. Stifoller sind die aus der Urheimat Hochstift Fulda nach Ungarn ausgewanderten Bewohner.
Im Oktober 1983 begaben sich 77 Personen mit einem Doppeldeckerbus auf den 1.100 km langen Weg nach Südungarn. Ziel war das Stifoller Dorf Nimmesch/Himesháza. Ein 1982 in Fulda gegründeter »Stifoller Freundeskreis« hatte die Fahrt organisiert. Zurück im Fuldaer Land angekommen, gab es dann Überlegungen, wie die Verbindungen zwischen ...

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Ungarn: heute und gestern – Zum Verständnis des mittelost-europäischen EU-Mitgliedstaates

Kommentierende Rezension von Siegfried F. Franke

Ungarn steht seit dem Regie­rungswechsel von 2010 in der Dauerkritik. Die Listenver­bindung des ungarischen Bürgerbundes (Fidesz) mit den ungarischen Christdemokraten (KDNP) errang eine klare Zwei-Drittel-Mehrheit und brachte ihren Spitzenkandidaten, Viktor Orbán, ins Ministerpräsidenten­amt. Orbán war 1998 bereits einmal zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Er konnte nach der Wahl 2002 nur deshalb das Amt nicht fortsetzen, weil es die »Liberalen« vorzogen, sich mit der sozialdemokratischen MSZP zu verbünden, die nur mühsam ihre kommunistischen Wurzeln übertünchen konnte.
Das änderte sich mit der ...

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Kommunistische Unterdrückung in Ungarn und Deutschland  – Zwei Regimegegner berichten

Felix Heinz Holtschke, weiterer Gast des Abends - Freiganggelände des Stasi-Gefängnisses in Hohenschönhausen

DUG-Veranstaltung in Bonn

Unter dem o.g. Thema lud die Deutsch-Ungarische Gesellschaft zu einem Gesprächsabend in das Gustav-Stresemann-Institut in Bonn ein. Und die Teilnehmer erlebten einen gleichermaßen lehrreichen wie eindringlichen Abend.
Zuerst sprach Karl Tschurl, eines der ältesten DUG-Mitglieder, der erst kürzlich sein 90. Lebensjahr vollendet hat. Er berichtete über die Schikanen, die er, nach der kommunistischen Machtergrei­fung als Sohn wohlhabender Landwirte aus Enese im Komitat Györ schon als Kind ertragen musste. Trotz seiner schulischen Begabung gelang es ihm nur mit Mühe, überhaupt zum Abitur zugelassen zu werden ...

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Radio Interview

Zum neuen EU-Verfahren gegen Ungarn ein Interview im Kontrafunk-Morgenmagazin mit Gerhard Papke.


DUG-Veranstaltung: Deutsch-Ungarische Perspektiven nach den Wahlen

»Schon deshalb liebe ich die Ungarn« –  ein Veranstaltungsbericht von Zita Tipold

Mit nicht weniger als 54 Prozent der Stimmen triumphierte das ungarische Regierungsbündnis Fidesz-KDNP bei den Parlamentswahlen im April. Das sind Zahlen, von denen deutsche Parteien nur träumen können. Hiesige Medien reagierten erwartungsgemäß entsetzt auf die demokratische Entscheidung. »Die Ungarn haben es gewagt, den deutschen Wahlempfehlungen nicht Folge zu leisten«, sagte der Präsident der Deutsch-Ungarischen-Gesellschaft (DUG), Gerhard Papke, mit verschmitzt-ironischem Ton am Dienstag abend in der ungarischen Botschaft in Berlin und sorgte damit für Schmunzeln. Nachdem ...

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Die ungarische Wahl aus deutscher Sicht – ein Kommentar von Gerhard Papke

Das war für Politik und Medien in Deutschland schon eine gewaltige Überraschung, als sich am Wahlabend schnell der fulminante Sieg von Viktor Orbán abzeichnete. Schließlich hatten viele deutsche Berichte über den Wahlkampf in Ungarn in den letzten Monaten eher wie Werbespots für die Oppositionsparteien gewirkt. Deutsche Europaabgeordnete von SPD, Grünen, FDP und CDU hatten einmütig zur Abwahl von Orbán aufgerufen. Und dann ein solches Ergebnis! Wer die Stimmung in Ungarn in den vergangenen Wochen erlebt hat, konnte allerdings vom Wahlsieg Orbáns nicht wirklich überrascht sein. Es war spürbar, dass die Regierung beim Umgang mit dem Ukraine-Krieg genau  die Meinung der ungarischen Wähler traf: ein eindeutiges Bekenntnis zum westlichen Bündnis, doch gleichzeitig ein klares Nein zu allen Versuchen, die Nato in den Krieg ...

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Wahl Katalin Nováks zur Staatspräsidentin
Die Mutter der ungarischen Nation

Erstmals in der Geschichte des Landes hat Ungarn eine Staatspräsidentin. Katalin Novák (Abb. links) ist nicht nur die erste Frau in diesem Amt, son­dern mit ihren 44 Jahren auch das jüngste Staats­oberhaupt seit der demo­kratischen Wende 1989. Sie löst damit János Áder ab, der im Mai nach zehn Jahren aus dem Amt scheiden wird.
»Frisch, intelligent und hübsch«, beschrieb Ungarns Minister für Human­ressourcen, Zoltán Balog, die Fidesz-Politikerin 2012. Damals suchte er einen neuen Kabinettschef. Die studierte Juristin und Volkswirt­schaftlerin bewarb sich um die Stelle - mit ...

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Onlinekonferenz zur Medienfreiheit in Ungarn – Ein Veranstaltungsbericht

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Deutschland und Ungarn im Gespräch« organisierten das Deutsch-Ungarische Institut für Europäische Zusammenarbeit am Matthias Corvinus Collegium und die Deutsch-Ungarische Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V. am 17. Januar 2022 einen Vortrag über die Medienfreiheit in Ungarn mit anschließender Podiumsdiskussion.

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Unbedingt lesenswert!

»Im Karpaten­bogen: Ungarn und die Diaspora der Magyaren« ist ein Sammelband von Beiträgen des langjährigen FAZ-Korres­pon­denten und  heraus­ragenden Ungarn-Kenners Prof. Dr. Reinhard Olt (im Bild). Das Buch ist jedem Freund Ungarns wärm­stens zur Lektüre zu empfehlen. Der Autor ist überzeugt davon, dass die Gewährung des rechts­sicheren Volks­gruppen­schutzes sowie das Recht auf kulturelle und territoriale Auto­nomie zur Schaffung eines stabilen und sicheren Europas beitragen.

Sein Buch ist auf Deutsch und Ungarisch erhältlich ...

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DUG Veranstaltung im Collegium Hungaricum Berlin


Wenn László Fodor von seiner Jugend erzählt, lässt das einen schmunzeln und im nächsten Atemzug stocken. Während andere noch die Schulbank drückten, kämpfte er als junger Mann für die Freiheit seines

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Die Goldene Bulle der Ungarn


Es gibt vielleicht keinen sich als Ungar fühlenden Menschen, der die Jahreszahl 1222 und den damit zusammenhängenden Begriff, die Goldene Bulle, nicht kennt. Es sind genau 800 Jahre her, dass König ...

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Rubrik: Interessantes und Wissenswertes aus Ungarn


Paneuropäisches Picknick
Am 19. August 1989 wurde an der Grenze zwischen Ungarn und Österreich, in Sopron, deutsche und europäische Geschichte geschrieben. Mehr als 600 DDR-Bürger über- ...

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