Seit 32 Jahren im Einsatz für die deutsch-ungarische Freundschaft!
Sehr geehrte Damen und Herren,
die gemeinnützige, überparteiliche Deutsch-Ungarische Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e. V. ist im Jahr 1994 gegründet worden und fördert seitdem den Aufbau von freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Ungarn auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet.
In dieser Zeit konnten wir eine Vielzahl von Veranstaltungen durchführen und so zur freundschaftlichen Weiterentwicklung der Beziehungen zwischen beiden Länder beitragen.
Wir sind bundesweit tätig und mit unserer Geschäftsstelle in der Hauptstadt Berlin präsent.
Der DUG gehören mehr als 450 unmittelbare Mitglieder aus Deutschland, Ungarn, Österreich und der Schweiz an, darunter zahlreiche Multiplikatoren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.
Interessieren auch Sie sich für Ungarn und möchten ein Zeichen für die deutsch-ungarische Freundschaft setzen? Dann melden Sie sich bitte bei uns!
Dr. Gerhard Papke
Aktuelles
Ungarn hat gewählt
April 2026 | Ein Kommentar von DUG-Präsident Gerhard Papke

Obwohl schon am Abend des 12. April frühzeitig klar war, dass die Regierung Orbán bei der ungarischen Parlamentswahl ihre Mehrheit verloren hatte, steht nunmehr, nach Auszählung aller Stimmen der im Ausland lebenden Ungarn, das Endergebnis fest: Das Regierungsbündnis Fidesz-KDNP erhielt 38,61 % der abgegebenen Zweitstimmen, die oppositionelle TISZA 53,18 %. Als weitere Partei wird nur noch die rechtsgerichtete Mi Hazánk in der Ungarischen Nationalversammlung vertreten sein. Sie erreichte 5,63 % der Stimmen und erhält so 6 der insgesamt 199 Parlamentsmandate. Fidesz-KDNP kommt auf 52, TISZA auf 141 Abgeordnete. Damit verfügt die Partei des künftigen Ministerpräsidenten Péter Magyar über eine Zweidrittelmehrheit und kann sogar die Verfassung ändern.
Grund für die überproportional hohe Mandatszahl von TISZA ist das Mehrheitswahlrecht, das für die 106 Wahlkreise gilt, ein grundlegender Unterschied zum deutschen Wahlsystem. Von diesen Wahlkreisen gewann Fidesz nur noch 10, TISZA alle anderen 96. Ein Erdrutschsieg. …
»Ich bin jetzt seit zwei Tagen wieder in Budapest und habe noch kein einziges Kopftuch gesehen. Auf den Bahnhöfen muss man keine Sorge haben, aufs Gleis gestoßen zu werden. In der U-Bahn gibt es keine aggressiven Gruppen junger Männer oder durchgeknallte Psychopathen. Die Stationen sind völlig sauber und stinken nicht nach Urin, wie so häufig in Berlin. Obwohl ein erbitterter Wahlkampf geführt wird, gibt es nach wie vor keinerlei politische Gewalt. Es werden auch nicht wie in Deutschland die Autos von Oppositionspolitikern in Brand gesteckt. Wer die Regierung im Internet kritisiert, muss nicht mit der Verfolgung durch Polizei und Staatsanwälte rechnen. Mitten in der Stadt steht die größte jüdische Synagoge Europas. Jüdische Mitbürger sind hier sicher. Es gibt keine Antisemiten, die ihren Israel-Hass auf den Straßen herausbrüllen, keine Islamisten, die ein Kalifat fordern. - Ungarn ist in vielem noch so, wie die Bundesrepublik Deutschland einmal war, bevor unsere Grenzen zerstört und unsere Art zu leben preisgegeben wurde. Orbán wird von den Linken in Berlin und Brüssel gehasst und diffamiert. Aber in Wahrheit ist Ungarn eine Trutzburg von Sicherheit und Freiheit.«
DUG-Präsident Gerhard Papke, 10. April 2026

Ein außergewöhnlicher Abend im Collegium Hungaricum
Februar 2026 |
Ein Veranstaltungsbericht von Susanne Milewski
Der Gitarrist Ferenc Snétberger, der abwechselnd in Berlin und in Budapest lebt, zählt zu den herausragenden ungarischen Musikern unserer Zeit. Er gilt als musikalischer Brückenbauer, denn in seiner Musik verbindet er verschiedene Stilrichtungen wie Jazz, Klassik und Flamenco mit der reichen Tradition der Roma-Musik.
2011 gründete er das Snétberger Musik-Talentzentrum, das sich der Förderung hochbegabter, jedoch sozial benachteiligter junger Menschen widmet. Für seine künstlerische Leistung, seinen Einsatz zur Förderung der Roma-Kultur sowie für sein soziales Engagement erhielt …
Ein außergewöhnlicher Abend im Collegium Hungaricum
Februar 2026 |
Ein Veranstaltungsbericht von Susanne Milewski
Der Gitarrist Ferenc Snétberger, der abwechselnd in Berlin und in Budapest lebt, zählt zu den herausragenden ungarischen Musikern unserer Zeit. Er gilt als musikalischer Brückenbauer, denn in seiner Musik verbindet er verschiedene Stilrichtungen wie Jazz, Klassik und Flamenco mit der reichen Tradition der Roma-Musik.
2011 gründete er das Snétberger Musik-Talentzentrum, das sich der Förderung hochbegabter, jedoch sozial benachteiligter junger Menschen widmet. Für seine künstlerische Leistung, seinen Einsatz zur Förderung der Roma-Kultur sowie für sein soziales Engagement erhielt …
Ungarn am Beginn eines wichtigen Wahljahres: Wo stehen Regierung und Opposition?
Ein Veranstaltungsbericht von Dániel Grózner
Januar 2026 | Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Deutschland und Ungarn im Gespräch« veranstalteten das Deutsch-Ungarische Institut für Europäische Zusammenarbeit und die Deutsch-Ungarische Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V. eine gemeinsame Online-Podiumsdiskussion zur aktuellen politischen Situation in Ungarn mit dem Titel »Ungarn am Beginn eines wichtigen Wahljahres – Wo stehen Regierung und Opposition?«.
Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bence Bauer, Direktor des Deutsch-Ungarischen Instituts für Europäische Zusammenarbeit. In seiner Begrüßung betonte er, dass das Format bewusst als offener Dialog angelegt sei. Dessen Ziel es sei, einen möglichst freien Austausch zu ermöglichen, bei dem auch kritische Fragen ausdrücklich erwünscht seien. Im Anschluss ordnete Gerhard Papke, Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V., die bevorstehenden ungarischen Parlamentswahlen in einen breiteren politischen Kontext ein und hob ihre Bedeutung über Ungarn hinaus hervor. Papke verwies auf die demokratische Kontinuität des Landes seit 1990 und darauf, dass Ungarn als einziges EU-Mitglied bislang keine vorgezogenen Neuwahlen erlebt habe. Zudem machte er auf das starke internationale Interesse aufmerksam, das den ungarischen Wahlen insbesondere auch in Deutschland entgegengebracht werde. …
So geht Selbstbehauptung
Ungarn und die USA im Kampf um die Zukunft des Westens

November 2025 | Ein Beitrag von Prof. Dr. Heinz Theisen
Die Europäische Union ist mit ihrer Teilhabe am Krieg in der Ukraine nach Osten überdehnt und verstrickt, nach Süden gegenüber der Massenmigration aus der islamischen Welt offen und schutzlos. Nach Westen ist sie vom Partner zum Vasallen degradiert worden und von den USA militärisch und – nach der Sprengung der Nord Stream Pipeline – energiepolitisch abhängig. Nach innen sind die Europäer nicht zuletzt über die Bewertung dieser Bedrohungen bis zur Diskursunfähigkeit zerstritten. …
DUG-Programm in Budapest
Oktober 2025 | Mehr als 40 Mitglieder der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft nahmen unter Führung des DUG-Präsidenten Gerhard Papke Anfang Oktober an einem Besuchsprogramm der DUG in Budapest teil. Unter anderem empfing der Vertreter der Ungarndeutschen und Abgeordnete der Ungarischen Nationalversammlung, Imre Ritter, die Delegation zu einem Gespräch im Parlament. Im Anschluss gab es eine Führung durch das architektonisch nahezu einzigartige Parlamentsgebäude. Abends stand ein Besuch beim Deutsch-Ungarischen Institut für Europäische Zusammenarbeit im Mathias Corvinus Collegium auf dem Programm. Institutsdirektor Bence Bauer begrüßte die Gäste, Mátyás Kohán, Journalist bei der ungarischen Wochenzeitschrift Mandiner, stellte die ungarische Medienlandschaft vor. Tags darauf nahm die bekannte Publizistin Irén Rab die überwiegend aus Deutschland angereisten Besucher am Budapester Heldenplatz mit auf eine besondere kleine Stadtführung durch ausgewählte Wegmarken der ungarischen Geschichte. – Viele Informationen, viele neue Eindrücke, wunderbare Tage in Budapest! Fotos: Thomas F. Starke

69. Jahrestag – Gedenken an den ungarischen Volksaufstand
Oktober 2025 | Ungarn gedenkt am 23. Oktober der Revolution von 1956 gegen die kommunistische Unterdrückung. Der Ungarische Volksaufstand ist ein Meilenstein der europäischen Freiheitsgeschichte. Gerade wir Deutschen sollten den Ungarn dankbar sein. Sie haben uns geholfen, die Einheit unseres Landes zurückzugewinnen, gemeinsam mit der Einheit Europas. Die Ungarn sind überzeugte Europäer und unsere Freunde. Wir können uns glücklich schätzen, sie an unserer Seite zu wissen.
Ungarischer Autor erhält den Literaturnobelpreis 2025
Oktober 2025 | Am 9. Oktober wurde der diesjährige Nobelpreisträger für Literatur in Stockholm verkündet: László Krasznahork. Nach Imre Kertész (2002) ist es der zweite Ungar, dem diese große Auszeichnung verliehen wird.
In der Begründung der schwedischen Akademie heißt es: László Krasznahork erhält den Preis für sein zwingendes und visionäres Werk, das inmitten apokalyptischer Schrecken die Macht der Kunst bekräftigt. Die Jury ordnet den Schriftsteller und seine Arbeiten in die mitteleuropäische Literaturtradition ein, die von Franz Kafka bis Thomas Bernhard reicht und durch Absurdismus sowie …
»Sie sind Botschafter der Deutsch-Ungarischen Freundschaft.«
August 2025 | Mit dieser wichtigen Botschaft leitete Dr. Gerhard Papke, der Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft, das 4. Sommercamp ein. Veranstaltet wurde es in Révfülöp am Balaton vom Deutsch-Ungarischen Institut für Europäische Zusammenarbeit am Mathias Corvinus Collegium gemeinsam mit der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft in der Bundesrepublik Deutschland e.V. Vom 12. bis zum 17. August 2025 erfreuten sich 26 junge Teilnehmer aus Deutschland und Ungarn hochinteressanten Vorträgen, Diskussionsrunden und interaktiven Seminaren bei sommerlichem Badewetter am idyllischen Balaton. …
Deutsch-Ungarische Gesellschaft in Siebenbürgen
Juli 2025 | DUG-Präsident Gerhard Papke diskutierte bei der diesjährigen Sommer-Universität Tusványos, dem jährlichen großen Treffen der Ungarn in Siebenbürgen, gemeinsam unter anderem mit der Publizistin Birgit Kelle über Deutschland nach der Bundestagswahl und die Perspektiven der deutsch-ungarischen Beziehungen.
Wir trauern um den DUG-Ehrenpräsidenten Peter Spary
Juli 2025 | Nach langer, mit dem ihm eigenen Lebensmut ertragenen Krankheit, ist am 2. Juli 2025 unser Ehrenpräsident Dr. Dr. h.c. Peter Spary mit 85 Jahren verstorben. Er gehörte 1994 in Bonn zu den Mitbegründern unserer gemeinnützigen Deutsch-Ungarischen Gesellschaft, getragen von dem Ziel, die Freundschaft zwischen dem deutschen und dem ungarischen Volk zu stärken und die Ungarn, denen Deutschland gerade bei seiner Wiedervereinigung viel zu verdanken hatte, beim demokratischen Wiederaufbau ihres Landes nach Jahrzehnten kommunistischer Unterdrückung zu unterstützen. …
»Bei einer sogenannten nationalen Konsultation – einer Volksbefragung ohne rechtliche Bindungswirkung - haben 2,285 Millionen ungarische Wähler über die Frage abgestimmt, ob die Ukraine Mitglied der Europäischen Union werden soll. 2,168 Millionen, 95 Prozent, haben mit "Nein" votiert. Genau diese Position hat Viktor Orbán dann beim EU-Gipfel vertreten und den Beitrittsprozess blockiert, der Einstimmigkeit erfordert. Viktor Orbán hat die Gründe für diese Haltung aktuell noch einmal in einem Radio-Interview am 27. Juni erläutert, dessen deutsche Übersetzung Sie hier downloaden können.«
» DOWNLOAD Radio-Interview Viktor Orbán
Nach 45 Jahren wieder ein ungarischer Astronaut im All
Juni 2025 | Am 25. Juni startete eine vierköpfige Crew zur Internationalen Raumstation (ISS). Mit an Bord der Axiom-4-Mission ist der ungarische Astronaut Tibor Kapu, nach 45 Jahren ein historischer Moment für Ungarn.
2021 setzte das Land ein neues Weltraumprogramm mit dem Ziel auf, den heimischen Raumfahrtsektor anzukurbeln und hervorragende Karrieremöglichkeiten zu schaffen. Dies, um insbesondere bei der jüngeren Generation das Interesse an der Weltraumwissenschaft zu wecken. HUNOR (Hungarian to Orbit) baut auf Traditionen der Weltraumforschung wie Weltraumernährung, Biowissenschaften und Radiologie auf. Die Axiom-4-Mission wird von der 65-jährigen amerikanischen …
Gespräch in Budapest im Mai 2025
DUG auf dem Bonner Europatag
Mai 2025 I Es ist gute Tradition, dass sich die Deutsch-Ungarische Gesellschaft am Bonner Europatag in Kooperation mit dem Generalkonsulat Ungarns in Düsseldorf beteiligt. Auch in diesem Jahr informierte die DUG wieder zahlreiche Besucher an ihrem Stand über aktuelle Fragen der Beziehungen zwischen beiden Staaten. Gemeinsam mit Ungarns Generalkonsul Gergö Szilágyi informierten Vizepräsidentin Ute Schneider-Kühn und Vorstandsmitglied Stefan Fassbender die Besucher. Im Vorfeld hatte die DUG bereits ungarische Schokolade besorgt, welche nicht nur bei den kleinen Besuchern reißenden Absatz fand.
Am Stand selber gab es viele Nachfragen zu den Möglichkeiten nach Ungarn zu reisen und die Sprache zu lernen, aber zahlreiche Besucher stammten auch selber aus Ungarn oder hatten dort gelebt. Stefan Fassbender dankte Generalkonsul Szilágyi, der den Besuchern über mehrere Stunden Rede und Antwort stand, für seine persönliche Teilnahme. Der Dank umfasste aber auch die Mitstreiter der Gesellschaft, neben Vizepräsidentin Ute Schneider-Kühn vor allem auch Uwe Kühn.
Der tapfere Fürstprimas, den der Papst fallen ließ
Mai 2025 I Ein Porträt zum 50. Todestag von Kardinal József Mindszenty
Der ungarische Kardinal, Erzbischof und letzter Fürstprimas von Ungarn, József Mindszenty, führte ein aufopferungsvolles Leben im Schatten von Weltkriegen, Diktaturen und historischen Traumata. Sein Name und sein Leben sind weit über Kirchenkreise bekannt. Er galt als Symbolfigur des Widerstands gegen das kommunistische Regime, unterlag Inhaftierung und Folter und lebte letztlich bis zu seinem Tod im Exil. Am 6. Mai 2025 jährte sich sein 50. Todestag. Tamás Fonay verfasste aus diesem Anlass ein Porträt, welches Sie hier downloaden können.
Deutschland und Ungarn nach der Bundestagswahl
März 2025 | DUG-Veranstaltung in der Ungarischen Botschaft
Zahlreiche Gäste konnte DUG-Präsident Dr. Gerhard Papke am 13. März bei der DUG-Veranstaltung »Deutschland und Ungarn nach der Bundestagswahl – wie geht es weiter?« in der Botschaft Ungarns in Berlin begrüßen. Ungarns Botschafter in Deutschland, Dr. Péter Györkös, schilderte in seinem Einführungsvortrag den schwierigen politischen Stand der bilateralen Beziehungen, wies aber auch auf die enge Zusammenarbeit beider Länder, etwa …
»Zur Erinnerung: Ungarn wurde 2024 zu einer Strafe von 200 Mio. und einem täglichen Zwangsgeld von 1 Mio. Euro verurteilt, weil es illegale Migranten an den Grenzen der EU zurückweist! Wann ist endlich Schluss damit, die Verteidiger Europas zu bestrafen, statt ihnen beizustehen?«
DUG-Präsident Gerhard Papke, 1. Februar 2025

Geschichte wirkt bis in die Gegenwart
Februar 2025 | Eine Buchrezension von Prof. Dr. Siegfried Franke
Bence Bauer ist der Direktor des Deutsch-Ungarischen Instituts (DUI) für Europäische Zusammenarbeit. Es residiert unter dem Dach des Mathias Corvinus Collegiums (MCC) in Budapest. Dieses schon 1996 gegründete Collegium bietet besonders begabten Schülern, Studenten und Akademikern ein breit gefächertes multidisziplinäres Weiterbildungsangebot. Es ist kein Geheimnis und auch nicht rechtfertigungsbedürftig, dass sich das MCC konservativen Werten verpflichtet sieht. In diesem Rahmen sieht es das DUI als seine Aufgabe an, auf der Basis einer gründlichen Kenntnis der geschichtlichen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Hintergründe und Entwicklungen in einen offenen Dialog mit maßgebenden Repräsentanten beider Länder zu treten. Und man muss neidlos anerkennen, dass die bisherigen Aktivitäten des Instituts außerordentlich vielseitig sind, und dass sie tatsächlich zu einem besseren Verständnis der Positionen der beiden Ländern beitragen. Diese Einschätzung lässt sich auch daran ablesen, dass das 2023 erschienene Buch bereits 2024 nachgedruckt wurde. Im gleichen Jahr …
»Der Europäische Gerichtshof hat Ungarn wegen seiner restriktiven Asylpolitik zu einer Strafe von 200 Mio. und einem täglichen Zwangsgeld von 1 Mio. Euro verurteilt. Wer die Grenzen der EU tapfer gegen illegale Migration verteidigt, wird bestraft. So richtet man Europa zugrunde!«
Gerhard Papke, Präsident der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft (13. Juni 2024)
Buchtipp:
Erzsebét Scherer – Lebenserinnerungen
Christina Ellgoth erzählt die bewegende Lebensgeschichte ihrer Großmutter Erzsebét Scherer. Als kleines Kind lauschte sie den Erzählungen der Oma, als junge Frau war es ihr unbedingtes Anliegen, das Leben ihrer Großmutter für die nachfolgdenden …
»Ich seh` des Ostens Fluren reich an Wonne«
Neues Buch von Adorján Kovács über Sándor Petőfi
Der romantische Dichter Sándor Petőfi (1823-1849) ist der international bekannteste Autor Ungarns. Das Gedenkjahr zur Feier seines 200. Geburtstags geht in einigen Wochen zu Ende. Die bedeutendste Frucht des Jubiläumsjahrs dürfte in Ungarn die beim Osiris-Verlag erschienene Buchreihe gewesen sein, die aus einer Chronik von Petőfis Leben, einer Sammlung zur …
»Ungarn, Budapest: Das Parlament eines Volkes, das Jahrhunderte unter brutaler Fremdherrschaft gelitten hat und keine arroganten Belehrungen aus Brüssel oder Berlin braucht, was Freiheit bedeutet.«
Ungarn: heute und gestern – Zum Verständnis des mittelost-europäischen EU-Mitgliedstaates
Kommentierende Rezension von Siegfried F. Franke
Ungarn steht seit dem Regierungswechsel von 2010 in der Dauerkritik. Die Listenverbindung des ungarischen Bürgerbundes (Fidesz) mit den ungarischen Christdemokraten (KDNP) errang eine klare Zwei-Drittel-Mehrheit und brachte ihren Spitzenkandidaten, Viktor Orbán, ins Ministerpräsidentenamt. Orbán war 1998 bereits einmal zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Er konnte nach der Wahl 2002 nur deshalb das Amt nicht fortsetzen, weil es die »Liberalen« vorzogen, sich mit der sozialdemokratischen MSZP zu verbünden, die nur mühsam ihre kommunistischen …
Unbedingt lesenswert!
»Im Karpatenbogen: Ungarn und die Diaspora der Magyaren« ist ein Sammelband von Beiträgen des langjährigen FAZ-Korrespondenten und herausragenden Ungarn-Kenners Prof. Dr. Reinhard Olt (im Bild). Das Buch ist jedem Freund Ungarns wärmstens zur Lektüre zu empfehlen. Der Autor ist überzeugt davon, dass die Gewährung des rechtssicheren Volksgruppenschutzes sowie das Recht auf kulturelle und territoriale Autonomie zur Schaffung eines stabilen und sicheren Europas beitragen.
Sein Buch ist auf Deutsch und Ungarisch erhältlich …
DUG Veranstaltung im Collegium Hungaricum Berlin

Wenn László Fodor von seiner Jugend erzählt, lässt das einen schmunzeln und im nächsten Atemzug stocken. Während andere noch die Schulbank drückten, kämpfte er als junger Mann für die Freiheit seines …
Die Goldene Bulle der Ungarn

Es gibt vielleicht keinen sich als Ungar fühlenden Menschen, der die Jahreszahl 1222 und den damit zusammenhängenden Begriff, die Goldene Bulle, nicht kennt. Es sind genau 800 Jahre her, dass König …
Rubrik: Interessantes und Wissenswertes aus Ungarn

Tag der Poesie
Seit 1964 wird in Ungarn am 11. April der »Tag der Poesie« gefeiert. Einer der bedeutendsten ungarischen Dichter des 20. Jahrhunderts, Attila József ( 1905-1937) wurde am …













